36.300 Teilnehmende stimmen ab: 100.000 Euro für 50 Projekte
RhönENERGIE Gruppe
FULDA. Bereits zum zehnten Mal schüttet die RhönEnergie Gruppe in diesem Jahr insgesamt 100.000 Euro an 50 Vereine aus. Welche Projekte im Rahmen der Aktion „Mein Verein – Mein Herzschlag“ gefördert werden, entschieden die Menschen der Region selbst: Das öffentliche Online-Voting ist in der Nacht zu Freitag zu Ende gegangen.
Wir haben unseren Ohren nicht getraut als wir Gunnar Töpfers Ankündigung unseres Auftritts bei „Hessen lacht zur Fassenacht“ heute Abend hörten – doch hört selbst:
Funtastix aus Welkers bei „Hessen lacht zur Fassenacht“ zu sehen
Foto: @movement.photos
Von unserem Redaktionsmitglied Victoria Brähler
Mit spektakulären Hebefiguren und funkelnden Kostümen sorgt die Showakrobatik-Gruppe Funtastix regelmäßig für Staunen. Morgen Abend sind die jungen Tänzerinnen bei „Hessen lacht zur Fassenacht“ im hr-Fernsehen zu sehen.
Bereits zum zweiten Mal durften die Funtastix im Januar zur Aufzeichnung beim Hessischen Rundfunk in Frankfurt fahren, um bei „Hessen lacht zur Fassenacht“ ihr Können zu zeigen. „Es ist eine unglaubliche Ehre, die Fuldaer Region bei dieser großen Sendung zu vertreten“, sagt die Mitgründern und Trainerin der Gruppe, Denise Martin, im Gespräch mit der Fuldaer Zeitung.
Die Funtastix – das sind junge Tänzerinnen im Alter von 10 bis 26 Jahren, die eine „wunderschöne Mischung aus Tanz und Akrobatik“ auf die Bühne bringen, wie Martin es beschreibt. Insgesamt trainiert das Team des SV Concordia Welkers 135 Mädchen in verschiedenen Altersgruppen. Bei ihrem Fernsehauftritt waren 26 von ihnen dabei. In der Fastnachtssaison tourt die Gruppe mit ihrer aktuellen Show „Barock infernal“ durch die Region. Für den hr haben sie ihren Tanz aus dem vergangenen Jahr – „Bonjour Paris“ – neu aufgelegt. Die Choreografie mit einer Dauer von fast zwölf Minuten musste für die Sendung auf sechs Minuten gekürzt werden.
Den Weg ins Fernsehen fanden die Funtastix über eine Bewerbung. Zum Casting lud der hr mehr als 60 Tanzgruppen ein, erklärt Martin. Innerhalb von zwei Wochen wollte sich der Sender melden – bei den Funtastix kam die Rückmeldung innerhalb weniger Tage. „Wir haben nicht damit gerechnet, ein zweites Mal auftreten zu dürfen.“
Dieser Auftritt bedeutete für die Mädchen auch eine besondere Herausforderung, weil beide Tänze parallel geprobt werden mussten. Etwa 30 Trainingsstunden haben die Funtastix in ihre Vorbereitungen auf die Fernsehaufzeichnung investiert, berichtet Martin.
Auch ansonsten unterscheide sich ein Fernsehauftritt deutlich von den üblichen Bühnenauftritten. „Das ist eine andere Form von Aufregung“, betont Martin. Als Trainerin stehe man nicht direkt neben der Bühne, sondern sehe den Auftritt nur über einen Fernseher. Das bedeutet, dass man auch nicht korrigierend eingreifen könne. Für die Tänzerinnen sei die Situation ebenfalls ungewohnt, schilderte die Trainerin. Die Kameras bewegen sich auch in die Choreografie hinein. So lief etwa ein Kameramann mit einer sogenannten Steadicam um die Tänzerinnen herum, so dass diese besorgt waren, ihn während ihrer Show zu treffen. „Der Kameramann hat auch Angst vor den Mädchen“, sagt Martin lachend. „Das Team vor Ort war aber unfassbar nett.“
Ein Moment ist Martin besonders in Erinnerung geblieben: „Als die Mädchen nach der zweiten Aufzeichnung von der Bühne kamen, haben sie angefangen vor Rührung zu weinen“, berichtet sie. Es war der letzte Auftritt der Show „Bonjour Paris“, die der Gruppe viel bedeutete – und ein emotionaler Abschluss für diesen Tanz.
Am Donnerstag trifft sich die Gruppe im Vereinshaus, um sich die Sendung mit wohlverdienter Pizza gemeinsam anzuschauen – allerdings nicht um 20.15 Uhr, sondern bereits vorab als Stream in der Mediathek. „Die Mädchen müssen am nächsten Tag ja wieder in die Schule“, erklärt Martin. Mit dem linearen Fernsehprogramm würde es für die jungen Tänzerinnen zu spät werden.
Nun richtet sich der Blick nach vorn: In wenigen Monaten wollen die Mädchen bei der Europameisterschaft „European Gym for Life Challenge“ in Italien beweisen, dass sie die Region nicht nur im Fernsehen, sondern auch auf internationaler Bühne würdig vertreten können.
Der Auftritt der Funtastix ist am 05. Februar 2026 ab 20.15 Uhr im hr-Fernsehen und vorab ab 12.00 Uhr jederzeit online in der ARD-Mediathek zu sehen.
Wer mit der Kamera auf unzählige Bühnen blickt, entwickelt ein feines Gespür für das Besondere. Man sieht viele Gruppen, viele Choreografien, viele Versuche, das Publikum zu beeindrucken. Vieles ist gut, manches sehr gut… doch nur selten begegnet man einer Formation, die nicht einfach tanzt, sondern erzählt. Die nicht nur auftritt, sondern Spuren hinterlässt.
Die @funtastix aus Welkers bei Fulda ist eine dieser seltenen Erscheinungen.
Nachdem die Gruppe im vergangenen Jahr mit ihrem Tanz „Paris“ neue Maßstabe gesetzt hatte, schien die Frage unausweichlich: Wie übertrifft man sich selbst, wenn das eigene Werk bereits als Referenz gilt? Die Antwort heißt nun „Barock infernal“. Ein Titel, der hält, was er verspricht. Opulenz trifft auf Abgrund, Schönheit auf Raserei, Ordnung auf kontrolliertes Chaos. Die Messlatte liegt wieder ein Stück höher – fast provokant hoch – und doch nehmen diese Tänzerinnen sie an, als sei sie genau dort platziert, wo sie hingehört.
Besonders die Akrobatik ist von überwältigender Wucht. Sie gleicht einem Feuerwerk aus Sprüngen, Würfen und Pyramiden, kühn, präzise, schwindelerregend. Körper fliegen durch den Raum, werden aufgefangen, weitergereicht, neu zusammengesetzt. Jeder Handgriff sitzt, jede Hebung ist Vertrauen, jede Landung ein stiller Triumph über die Schwerkraft. Hier wird nicht nur Technik gezeigt, hier wird Risiko zur Kunstform erhoben. Der Zuschauer hält unwillkürlich den Atem an, weil jeder Moment zwischen Kontrolle und Absturz, zwischen Anmut und Explosion balanciert.
Wer den Tanz des vergangenen Jahres noch einmal erleben möchte, hat dazu am 5. Februar 2026 um 20:15 Uhr im Hessenfernsehen Gelegenheit, bei „Hessen lacht zur Fassenacht“. Es ist eine Einladung, noch einmal Zeuge jener Magie zu werden, die diese Gruppe so außergewöhnlich macht.
Was hier entsteht, ist mehr als Choreografie. Es ist ein Ereignis. Atemberaubend. Einzigartig. Turbulent. Mitreißend.
Jede Bewegung trägt Bedeutung, jeder Moment Gewicht. Und für einen Augenblick wird aus Tanz etwas Größeres: ein Gefühl, das bleibt.
Während der Fernsehaufzeichnungen des Hessischen Rundfunks für „Hessen lacht zur Fassenacht“ waren die Funtastix auch dieses Jahr am 23.01.2026 wieder zu Gast bei Gunnar Töpfer.
HR3 Freundeskreis mit Gunnar Töpfer und den Funtastix
Im vergangenen Jahr konnten wir die RhönENERGIE Challenge als Sieger für uns entscheiden. Mit den gewonnen 2.000€ haben wir unsere Teilnahme bei der Deutschen Meisterschaft mitfinanziert. Das zahlte sich aus. Denn wir konnten unseren Meistertitel erfolgreich verteidigen.
Damit haben wir uns für die Europameisterschaft 2026 in Italien qualifiziert. Dort wollen wir als Teil der Deutschen Delegation des DTB eine Medaille für Deutschland gewinnen.
Auch in diesem Jahr bewerben wir uns wieder bei der RhönENERGIE Challenge und hoffen auf euer tägliches Votum, um erneut 2.000€ zur Mitfinanzierung der Europameisterschaft zu gewinnen.
Als Sieger des letzten Jahres wurden wir eines der Werbegesichter der RhönENERGIE Challenge 2026. Die Plakate mit unseren Mädchen hängen im ganzen Vertriebsgebiet der RhönENERGIE. Diese hier haben wir entdeckt:
Kinobesucher haben uns als Werbegesichter für die RhönENERGIE Challenge auf großer Leinwand im Cinestar Fulda entdeckt:
Was für ein unglaubliches Jahr! Im Traum haben wir uns in 2024 nicht ausmalen können, dass das Jahr 2025 noch größer werden würde. Was uns wohl 2026 erwartet …?
Recap 2025
Hier nur ein Auszug aus unserem Jahr
Premiere & Tour der neuen Show „Bonjour Paris“
Fernsehauftritte bei „Hessen lacht zur Fassenacht“
Titelverteidigung und erneuter Bundessieger Tuju-Stars 2025
Rampenlicht Show-Festival
Qualifikation für die European Gym for Life Challenge 2026 in Pistoia/ Italien